gambrinus jazz ♀︎ im ExRex: Karin Enzler & Band

gjp_logo_klein3Sa, 27. April, 20.30 Uhr
St.Gallen, ehem. Kino Rex, Zwinglistrasse 2

 

Female Jazz im ExRex:

Unter diesem Motto haben wir fünf hochkarätige Gruppen ins ehemalige Kino Rex eingeladen und richten damit den Fokus auf weibliche Interpretinnen in der improvisierenden Musik. So entstand eine spannende Konzertreihe, bei denen die künstlerische Leitung, der kreative Lead jeweils weiblich besetzt ist.

Das ehemalige Kino REX wird unter der Federführung des Saiten – Verlages von diversen Veranstaltern und Künstler*innen von April bis Ende Juni 2019 bespielt. Gambrinus Jazz Plus freut sich ein Teil davon zu sein.

Eintritt: frei wählbar ab 20.-  ///  eventfrog.ch/gambrinus
Aus Platzgründen empfehlen wir den Vorverkauf.

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Samstag, 27. April: Karin Enzler & Band – AppenzellerArt

Frau, oder Mann, muss zuerst weg um wieder nach Hause zurückzukommen. So ergeht es auch Karin. Sie ist seit mehr als 10 Jahren als Schauspielerin und Regisseurin an verschiedenen Theatern in Deutschland unterwegs. In dieser Zeit sind volkstümlich angehauchte Chansons entstanden, welche von den kleinen und grösseren Dingen des Lebens, von Berg- und Talfahrten erzählen. Die Lieder sind frech und aufmüpfig aber immer dem «Appenzeller Blues» verbunden.

Karin Enzler – Gesang
Daniel Bösch – Akkordeon
Dusan Prusak – Kontrabass

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Donnerstag, 2. Mai: Fatima Dunn – VisualSoundArt

Das Cello als Spielwiese für subtile Songs! Grenzen sind Fatima Dunn fremd. Die Singer/ Songwriterin und Cellistin komponiert auch für Kino, Fernsehen, Hörspiele, Tanz und Theater. Auf dem neuen Album «Birds and Bones» bewegt sie sich stilsicher zwischen Klassik, Blues, Folk und Pop. So sind vielschichtige und organisch wirkende Songs entstanden, die mit klaren Melodien und überraschenden Klangwelten bestechen.

Fatima Dunn setzt das Cello nicht nur als Bass-, Harmonie- und Melodie-Instrument ein; sie nutzte es auch perkussiv als Klangkörper. Das Holz des Cellobogens springt auf den Saiten, ein Klopfen in Nähe des Tonabnehmers wird zum rhythmischen Akzent. Das Fundament der Songs besteht aus bluesigen, volkstümlichen oder poppigen Basslinien. Mit Delay-Effekten entstehen gezupfte Patterns, die wie Zahnräder ineinandergreifen und den Song vorantreiben. Klanggebilde wachsen aus feinen Flageoletts heran,
bis mehrschichtige, schwebende Flächen entstehen.

Die Auftritte von Fatima Dunn als „One Woman Orchestra“ bestechen durch ihre Natürlichkeit und überraschen durch die ungewohnte Kombination von Cello, Stimme und Loopstation. Das musikalische Programm wird mit Videoprojektionen von Mirjam von Ow ergänzt.

Fatima Dunn – Cello / Vocal
Mirjam von Ow – Videokunst

www.fatimadunn.com

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Donnerstag, 9. Mai: Nicole Johänntgen 4tett – My good friend Jazz

Die Schweizer Kulturlandschaft ist vielfältig und so auch das Repertoire von „My good friend Jazz“. Die Musikerinnen und der Musiker sind schon längst in der Schweizer Jazzszene bekannt und haben je ihre eigenen Bands. In ExRex treffen sie sich auf der Bühne und lassen schöne, alte Musiksongs von bekannten Komponisten wie Duke Ellington und Miles Davis neu aufleben. Ihr Freund Jazz ist immer mit dabei.

Nicole Johänntgen – Saxophon
Stefanie Kunkler – Bass
Mareille Merk – Gitarre
Pius Baschnagel – Drums

www.nicolejohaenntgen.com

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Donnerstag, 16. Mai: Lily Horns – Sax 4tett

Aus dem Nichts tauchte Lily auf und stand plötzlich da. Mit Getöse und Gepolter – und stolzer Eleganz zugleich. Lily lebt auf der West-Ost-Achse der Schweiz, tänzelt in Bern, hüpft in Olten, dreht Pirouetten in Zürich. Und musizieren tut Lily – Potzdonner! Wie das Nebelhorn der Blüemlisalp, das Röhren der Hirsche, das Johlen der Betrunkenen, das Wimmern der Verlassenen, das Lächeln der Zufriedenen. Im Glitzern des Morgens, bis zur Heiserkeit des Abends.

Von der Musik getrieben und von Sehnsüchten gerissen reist Lily wohin auch immer, so oft wie möglich. An vertraute Orte, in verborgene Gebiete und weit entfernte, eigenartige Länder. Meist spielt Lily akustisch, selten auch verstärkt, immer melodiös und rhythmisch, improvisiert gemeinsam mit Dichtern, Flugzeugakrobaten oder mit sich selbst. Lily kann sich stilistisch nicht festlegen, liebt nicht alles, aber von allem ein bisschen, komponiert daraus die Musik, von der sich ein bunter Haufen Leute für Momente entführen lässt. Lily’s Horn bläst in rauchigen Lokalen, in heiligen Kirchen, in belebten Fussgängerzonen, an feinen Hochzeiten und unter sommerlichen Linden. Nie hält sich Lily still, nein, Lily denkt nach, sucht, probiert, erfindet, erdichtet, komponiert, arrangiert – stolpert hin und wieder, aber glaubt an sich und seine Ideen. Und unterwegs lässt sich Lily hin und wieder in ein Sofa fallen, bettet die Füsse hoch, trinkt ein Bier, raucht eine Zigarre und denkt: „Man könnte es sich auch einfacher machen und einfach sitzen bleiben!“

Annette Kitagawa – sopran sax/alto sax
Susanne Müller – sopran sax/alto sax
Fabienne Hoerni – tenor sax
Lisette Wyss – bariton sax

www.lilyhorn.ch

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Donnerstag, 23. Mai: Nicole Durrer 4tett – Vocal Jazz

Luftig rau und heiser, dann klar und glockentonartig klingt die Stimme in der Soundwolke des Nicole Durrer Quartetts. Die gefühlvollen und warmen Töne der Stimme tragen mit Gitarre durch virtuose unisono Lines , um dann im Wirbelwind von Drums und Bass in Improvisationen zu schwelgen. Die Musik lebt von ruhigen und intensiven Kompositionen, die viel Freiraum für Improvisation und Gestaltung der Musiker lassen. Mal leise und plätschernd, mal kraftvoll und energiegeladen spielt das Quartett rund um die Sängerin Nicole Durrer auf.

Warmer zeitgenössischer Vocal Jazz

Nicole Durrer – Vocal
Adrian Egli – Git
Carlo Lorenzi – Drums
Sandro Heule – Bass

www.nicoledurrer.ch

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