Vorstellung des Vereins «gambrinus jazz plus»
Suzanne Bertényi und Hector «Gato» Zemma sel. haben in ihrem Lokal Gambrinus im September 1995 die Gambrinus Konzerte ins Leben gerufen. Mit dem Abbruch der Liegenschaft musste eine neue Lokalität und eine finanziell breitere Trägerschaft gefunden werden. Am 23. Februar 2004 wurde der Verein «gambrinus jazz plus» (gjp) gegründet, im März erfolgte der Wechsel von der Wassergasse in den «Kastanienhof» bei der Kreuzbleiche, wo gjp bis Ende Oktober 2009 seither Gastrecht genoss.
Es ist ein Glücksfall, dass da Jazzliebhaber Bert Haag die Möglichkeit bekam, an November 2009 ein eigenes Lokal zu eröffnen und gjp als Musikpartner im Boot haben wollte. Gambrinus Jazz ist damit in doppeltem Sinne "back to the roots": Die neue Lokalität in den Arkaden an der Gartenstrasse 13 ist zum einen nur einen Steinwurf vom Ur-Gambrinus beim Hotel Einstein entfernt, und zum zweiten ist damit endlich wieder eine richtige "Heimat" gefunden, was schon im Namen zum Ausdruck kommen soll - Gambrinus Jazzclub. Die Kompetenzen sind klar aufgeteilt: Das den Raiffeisen Banken gehörende Lokal wird durch eine Betriebsgesellschaft gemietet, die für das Restaurant verantwortlich ist. Der Verein "gambrinus jazz plus" geniesst wiederum Gastrecht, stellt die Marke "Gambrinus Jazzclub" zur Verfügung und ist weiterhin für das Musikprogramm zuständig.
Der Clubbetrieb soll die Musikszene stimulieren. Die neue Clubsituation erlaubt eine wesentliche Programmausweitung. Wie bisher findet ungefähr wöchentlich ein "grosses" Konzert mit Eintritt statt. Neu werden weitere Abende belebt: Montags mit einer Hausband, dienstags mit Latin/Tropical (ab Konserve, gelegentlich auch live), mittwochs oder donnerstags Blues/Soul/World live, jeden letzten Mittwoch Jamsession. An diesen Tagen ist der Eintritt frei. Vorgesehen sind auch gelegentliche Sonntagsveranstal¬tungen sowie eine Weiterführung der Reihe Klassik Plus.
Ein besonderes Anliegen von gjp ist es schliesslich, dank dem neuen Club auch der regionalen Szene wieder frische Impulse zu verleihen - sei es durch eine Vernetzer- und Vermittlerrolle, sei es durch aktive "Fördermittel" wie die neu geschaffenen Konzertmöglichkeiten an Wochentagen und Jamsessions.
«Gambrinus» ist in St. Gallen und der Ostschweiz erste Adresse für exzellente Jazzkonzerte geworden. In den 15 Jahren spielten international renommierte Namen wie Richie Beirach, Lee Konitz, Jimmy Cobb, Marc Johnson, Steve Grossman, Franco Ambrosetti, Ed Neumeister, Tony Lakatos, Barbara Dennerlein, Mark Selby, Michael Landau, Steve Swallow, Adam Nussbaum, Wolfgang Muthspiel, Dave Liebman, Marc Copland, Erika Stucky, John Abercrombie, Candy Kane, Thierry Lang, Roman Schwaller, Jacky Terrasson, Cuong Vu, Philipp Fankhauser, Irene Schweizer, Jamaladeen Tacuma, Glenn Ferris, Carlos Bica, Jim Black, Frank Möbus, Marc Ribot, Jojo Meyer, Heiri Känzig, Reggie Washington uvam.
In den Vereinsvorstand von gambrinus jazz plus sind gewählt Prof. Dr. Thomas Cerny als Präsident, Markus Binder als Vizepräsident, Heidi Gerster, Marc Jenny, Peter Hummel, Andreas B. Müller, Michaela Silvestri und Christoph H. Ulrich.
Der Verein hat heute über 180 Mitglieder.
gambrinus jazz plus versteht sich als Jazz-Club für die Stadt St. Gallen und die Region Ostschweiz.
Philosophie des Vereins gambrinus jazz plus
Mit dem im Februar 2004 gegründeten Trägerverein «gambrinus jazz plus» soll der für die Ostschweiz einzigartige Jazz-Club ein kulturelles Zentrum und eine musikalische Heimat sein für den Jazz und für artverwandte Musik, ein Treffpunkt für Musiker und für Musikliebhaber aus der Stadt und der Region.
Nicht nur Jazz, sondern auch andere Stilrichtungen werden angeboten wie Klassik, Blues, Flamenco, Zigeunermusik usw., natürlich immer mit dem gewohnt hohen Anspruch an die musikalische Qualität.
Der Verein will zudem talentierte junge Musiker fördern, indem er ihnen eine Plattform bietet für geschlossene oder öffentliche Konzertveranstaltungen.
Der Verein strebt einen Kulturaustausch sowohl innerhalb der Region als auch mit anderen Regionen an.




